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Junge Europäer demonstrieren für ein freies Belarus (Weißrussland)

Faire Wahlen, Pressefreiheit, den Schutz der Menschenrechte und ein Ende der Todesstrafe forderten die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) in einer europaweiten Aktion. Am 18. März 2012 knebelten in mehr als 70 Städten JEF-Mitglieder Statuen und zeigten auf Plakaten ihre Forderungen für ein freies Belarus.

Die Aktionen wurden photographiert und auf einer zentralen Webseite gesammelt. Die Photos haben einen doppelten Zweck: Zum einen sollen sie die Mitbürger der Europäischen Union daran erinnern, dass es immer noch eine Diktatur auf europäischem Boden gibt. Zum anderen soll damit Solidarität für die demokratische Oppositionsbewegung in Belarus bekundet werden.

Erst am Morgen des selben Tages war bekannt geworden, dass die Regierung in Belarus zwei vermeintliche U-Bahn-Attentäter hatte erschießen lassen. Catherine Ashton, hohe Vertreterin der EU in Außenangelegenheiten, verurteilte die Hinrichtung und rief die Regierung dazu auf, die Todesstrafe abzuschaffen.

Die Aktion in Berlin

In Berlin nahm der Bundes– sowie der Berliner Landesverband der JEF an der Aktion teil. Während die Bundesversammlung Joachim Gauck zum Bundespräsidenten wählte und Touristen die Berliner Sonne genossen, zogen die Aktionsteilnehmer vor das Brandenburger Tor. Minutenlang hallte „Free Belarus“ von den Gebäuden am Pariser Platz wieder.

Zum Abschluss der Aktion wurden Luftballons mit Unterstützungsbekundungen an die demokratische Bewegung in Belarus in die Luft gelassen.

Teilnehmende Städte


Dieser Artikel erschien zuerst auf treffpunkteuropa.de.

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